
Zehn der 14 Gewinner der beiden Epson Wettbewerbe für Unterwasserfotografie kommen aus Europa
Meerbusch, 12. Dezember 2011 – Bei den zur Zeit größten Wettbewerben der Unterwasserfotografie, dem Epson Red Sea Wettbewerb und dem Epson Underwater Grand Prix, teilten Fotografen aus Frankreich, Italien, Spanien, Portugal und der Slowakei zehn der Hauptpreise unter sich auf. Die siebte Auflage des Epson Red Sea Wettbewerbs fand vom 14. bis 19. November 2011 in Eilat, Israel, statt. Die beiden Wettbewerbe gehören zu den prestigeträchtigsten ihrer Art. In diesem Jahr nahmen insgesamt 82 Profi- und Amateurfotografen aus 24 Ländern teil.
Der Epson Red Sea Wettbewerb mit Preisgeldern von insgesamt 80.000 US-Dollar ist sowohl für Profis als auch für Amateure attraktiv. Hauptmotive für eine Teilnahme sind neben dem beträchtlichen Preisgeld auch der Wille, zum Schutz der Artenvielfalt beizutragen.
Erstmals in diesem Jahr war der Epson Red Sea Wettbewerb auch gleichzeitig Gastgeber für die Preisverleihung des Epson Underwater Grand Prix 2011. Dieser weltweit ausgetragene Wettbewerb der Unterwasserfotografie fand im August diesen Jahres erstmals statt. 226 Fotografen aus 27 Ländern, darunter Alaska, China, Ägypten, Russland, Tahiti, Mexiko und Papua-Neuguinea, nahmen teil.
David Pilosof, Veranstalter beider Events, betont: „In jedem Jahr versuchen wir, mitneuen interessanten Projekten die weltbesten Unterwasserfotografen als Teilnehmer zu gewinnen. Bei dem Epson Red Sea Wettbewerb in Eilat ging es darum, die überwältigenden Farben und Facetten des Roten Meeres einzufangen. Beim erstmals durchgeführten Epson Underwater Grand Prix gab es für die Fotografen keine Vorgabe hinsichtlich der Location des Motivs. Demgemäß konnten wir hier Aufnahmen von überall, auch den entlegensten Orten dieser Welt, bewundern. Dies soll dazu beitragen, die Schönheit und die Artenvielfalt marinen Lebens zu dokumentieren.“
Schahin Elahinija, Leiter Marketing der Epson Deutschland GmbH, fügt hinzu: „Als Unternehmen engagieren wir uns in verschiedenen Initiativen. Sie dienen dazu, die globale Artenvielfalt zu bewahren und die Umwelt zu schützen. Beide jetzt ausgetragenen Wettbewerbe nutzen atemberaubend schöne Fotografien, um Menschen auf die Empfindlichkeit der Ökosysteme aufmerksam zu machen.“
Esteban Tore, Spanien (Gewinner der Kategorien „Fisch des Jahres“ und „Herausragender Beitrag“)
Esteban Tore, spanischer Profifotograf und Autodidakt, wurde in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet, darunter „Fisch des Jahres“ und „Herausragender Beitrag“.
Stefano Proakis, Italien (Gewinner der Kategorie „Preis der Jury“)
Stefano ist seit 1978 als Unterwasserfotograf aktiv. Die Jury würdigte seine Arbeit, weil „sie einen Blick in das Leben unter Wasser ermöglicht. Spärlich durch das Hafenbecken eindringende Sonnenstrahlen fallen direkt auf den Fisch und die Korallen. Der Schwarzweiß-Effekt betont die Szenerie sehr gut.” Stefano merkt an: „Von allen Brennweiten ist Weitwinkel am schwierigsten zu beherrschen, da man nicht lange überlegen kann. Dagegen lässt Makro dem Fotografen mehr Zeit zum Nachdenken.“
Marco Caraceni, Italien (Gewinner der Kategorie „Umwelt“)
Marco Caraceni nahm seine Bilder in einer alten Fischfarm vor Posidonia in der Adria auf. Dort verenden Tiere sinnlos in ausgedienten Käfigen und alten Fischernetzen. „Mit der Teilnahme am Epson Underwater Grand Prix verfolge ich nur ein Ziel: Ich möchte die von verschiedenen gemeinnützigen Organisationen in Italien ins Leben gerufenen Säuberungsaktionen unterstützen. Ich bin fest davon überzeugt, dass ein Bild einen stärkeren Einfluss ausübt als so manche Rede.“
Nicolas Barraque, Frankreich (Gewinner der Kategorie „Schiffswrack“)
Nicolas Barraque nahm sein Siegerfoto vor Marseille auf. Für Nicolas liegt die größte Herausforderung in der Unterwasserfotografie darin, „einzufangen, was du beim Tauchen empfindest“. Wenn er über seine Erfahrungen beim Epson Underwater Grand Prix spricht, hebt er stets hervor: „Die Tatsache, dass du mit Fotografen aus aller Welt in Wettbewerb trittst, ist das, was mich reizt. Du musst sehr originelle Motive finden. Da du nur einen Monat hast, um alle deine Aufnahmen zu machen, bist du gezwungen, dich extrem gut vorzubereiten.“
Christian Goettsche, Deutschland (Zweiter der Kategorie „Amateure“)
Christian, der als Amateur am Wettbewerb teilnahm, meint: „Ich wollte einfach nur wissen, ob meine Bilder gut genug sind.“ Christian taucht regelmäßig in der Ostsee und ist ein großer Fan von Teneriffa. Vor dieser Insel hat er die Fotos für den Epson Underwater Grand Prix aufgenommen: „Das schwierigste bei der Unterwasserfotografie ist, genau das Bild zu erwischen, das du dir vorstellst. Manchmal hast du einfach Glück und es klappt sofort. Aber manchmal musst du jede Ecke unter Wasser absuchen, bis du es endlich findest.“
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