Beim diesjährigen Jugendplakatwettbewerb zum Thema „Hier erlaubt: Graffiti am Plakat“ gab es einen Rekord an eingereichten Entwürfen. Schülerinnen und Schüler aus 32 niederösterreichischen Schulen bemühten sich um die besten Plätze, die 137 Plakatentwürfe machten die Entscheidung der Jury schwer. „Wir freuen uns, dass der Jugendplakatwettbewerb so großen Anklang gefunden hat. Der Einreichungsrekord zeigt, wie wichtig es ist den Jugendlichen eine Plattform zu geben, auf der sie ihre Wünsche, Sehnsüchte und Vorstellungen ausdrücken können. Als Unternehmen, das im öffentlichen Raum großflächig präsent ist, ist diese Einladung an die Jugend für EPAMEDIA eine gesellschaftlich wichtige Aufgabe“, betont EPAMEDIA-Geschäftsführerin Monika Lindner.
EPAMEDIA-Geschäftsführerin Lindner, Landesdirektor des ORF Niederösterreich Norbert Gollinger und Jugendlandesrat Johann Heuras vergaben die Auszeichnungen und Preise im ORF Landesstudio Niederösterreich an die Schülerinnen und Schüler. Die Gewinnerin des ersten Preises, Emanuela Ciocani, ist Absolventin der Polytechnischen Schule Prinzersdorf. Mit ihrem farbenfrohen Sujet „Feel the Summer“ überzeugte sie die achtköpfige Jury.
1. Preis: Farbenfrohes Graffiti wird 1000mal plakatiert
„Feel the Summer“ ist ein buntes Graffiti mit einer optimistischen Botschaft. „In einer wirtschaftlich schwierigen Zeit vermittelt das Siegerplakat ein Lebensgefühl, mit dem die Jugend zuversichtlich nach vorne blickt. Kreativität und Individualität sind keine Grenzen gesetzt. Das haben die TeilnehmerInnen des heurigen Plakatwettbewerbes bewiesen“, erklärt Bildungslandesrat Mag. Johann Heuras anlässlich der Überreichung des Jugendplakat-Preises.
Als ersten Preis gibt es etwas Außergewöhnliches: Eine Außenwerbekampagne. Die Vorlage „Feel the Summer“ wird von EPAMEDIA auf die Größe eines 16-Bogen-Plakates (2,38 x 3,36 Meter) gedruckt und im Sommer 2009 in zwei Durchgängen auf 1.000 Stellen in ganz Niederösterreich plakatiert. Zudem darf sich Emanuela Ciocani auf eine Reise für zwei Personen mit dem Twin-City-Liner nach Bratislava freuen. Leider konnte Ciocani die Auszeichnung nicht selbst entgegen nehmen, da sie krank war. Ihre Schwester nahm die Preise stellvertretend und Freude strahlend entgegen. Die anderen neun Preisträger bekamen Anerkennungspreise und Urkunden verliehen.
Schnelle Botschaften am Plakat sprechen junge Menschen an
„Die Qualität der Sujets war sehr hoch. Dadurch ist es nicht leicht gefallen eine Arbeit herauszuheben. Wir haben gesehen, dass das Thema Graffiti die Schülerinnen und Schüler sehr interessiert und dass sie sich intensiv damit auseinandergesetzt haben“, erklärt Juror Bernd Klaus Achter, Geschäftsführer der Agentur Workflows.
„Unsere so schnell gewordene Zeit braucht schnelle Medien – Radio, Fernsehen, Internet zählen dazu. So wie auch das Plakat, das in prägnanten, rasch erfassbaren Aussagen und starken Bildern seine Botschaften vermittelt. „Schnelle“ Botschaften sprechen besonders junge Menschen an und werden von Jugendlichen in ihrer eigenen Ausdrucksweise kommuniziert. Die Graffiti- Einsendungen zum diesjährigen Jugendplakatwettbewerb liefern dafür anschauliche, kreative Beispiele in einer Sprache, die sicher auch in der Erwachsenenwelt verstanden wird.“ Norbert Gollinger, Landesdirektor des ORF Niederösterreich.
Die Jurymitglieder waren: Josef Daxacher, Leiter der EPAMEDIA-Sonderprojekte, Bernd Klaus Achter, Agentur Workflows, Edith Bilek-Czerny, Kulturabteilung der NÖ Landesregierung, Manfred Friedrich, Landesschulrat für NÖ, Wolfgang Juterschnig, Leiter des Jugendreferates der NÖ Landesregierung, Leopold Kogler, Landesschulrat für NÖ, Peter Ujfalusi, Vektorama Grafik, Cornelia Veit, Kinder- und Jugendanwaltschaft.
Novum: Der Titel Jugendplakatpreis wurde erstmals seit diesem Jahr gewählt. Die vergangenen 13 Jahre wurden die Jugendlichen unter dem Namen Bertha von Suttner-Preis zum Mitmachen eingeladen.
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