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Die
Vereinigten Bühnen und das Wiener Konzerthaus machen den Anfang.
Sie werden mit eigenen Sujets die Passage zum Art-Infocenter
machen. Weitere Wiener Kulturinstitutionen werden folgen.
Art Sponsoring
Mit der Kulturpassage Karlsplatz setzt die Gewista ihr
konsequentes Art-Sponsoring im öffentlichen Raum fort.
"Diesmal ist es mit konkretem Bürgernutzen verbunden.
Gewissermaßen im Vorübergehen erfährt man geballt und
konzentriert, was sich in Wien tut und gleichzeitig auch, wie
kreativ die Designszene in Österreich ist. Denn die meisten
Kulturankündigungssujets sind per se auch gelungene
Kreationen", so Gewista Generaldirektor KR Karl Javurek.
Vom Station Branding zur Art-Station
Die Gewista hat schon Ende 2006 mit dem ersten "Station
Branding" in der U-Bahnstation Karlsplatz Aufsehen erregt.
Die gesamte Station wurde als Werbe- und Erlebnislandschaft
inszeniert: mit Folien ummantelte Säulen, Licht- und Toneffekte.
"Die Kulturpassage ist die logische Fortsetzung einer Out of
home-Gesamtinszenierung, allerdings ausschließlich auf Kultur
fokussiert", so Javurek weiter.
Die Gewista stellt in der Passage Karlsplatz die Flächen den
Wiener Kulturinstitutionen zu besonders günstigen Konditionen zur
Verfügung und sorgt auch für die geeignete Präsentation.
"Wir stellen nicht einfach Werbeträger auf, sondern betten
das Ganze in ein design- und kunstorientiertes Ambiente ein,
sodass die Kultursujets umso besser und intensiver wirken",
erläutert KR Karl Javurek.
Eine Kunst- und Erlebniswelt
"Uns ging es darum", so KR Javurek, "dass nicht
einfach Plakat und City Light aneinandergereiht sind, sondern die
gesamte Passage als Kunst- und Kulturerlebniswelt wirkt. Dazu gehören
gezielte optische Schwerpunktsetzungen im Rahmen einer
ganzheitlichen Kulturinszenierung ebenso wie das
grafisch-designerische Ambiente. Der Charakter der ästhetischen
Flaniermeile ist für uns wesentlich. Menschen tauchen in eine
gestaltete Kulturinformationswelt ein, die sie einerseits
verharren lässt, gleichzeitig aber auch im flüchtigen
Vorbeigehen die Aufnahme von optischen Reizen und deren
Verarbeitung ermöglicht."
Das Resultat ist ein Rahmendesign, das für sich selbst Identität
entwickelt, aber in den Hintergrund tritt, um die einzelnen Sujets
optimal zur Geltung zu bringen:
"Es ist eine Symbiose zwischen Zurückhaltung und
Charakter", so Christian Satek, der Designer der
Kulturmeile Karlsplatz.
Interaktion als Vision
Technisch sollten keine Grenzen gesetzt sein: Interaktive
Terminals können ebenso implementiert werden wie interaktive
Werbeträger, die Ticketing-Services via NFC oder RFID ebenso
gestatten wie es Möglichkeiten zum Einsatz von Videos und "Bewegtbildern"
geben kann. Ein innovativer Partner dabei ist 3M:
"Wir arbeiten beim Thema Station Branding seit Beginn an
intensiv mit der Gewista zusammen. 3M seht für Qualität und höchste
Sicherheitslevels", so Mag. Beate Appinger von 3M Österreich.
Hohes Interesse in der Kulturszene
Wiens Kunst- und Kulturmanager sind ebenfalls begeistert. Schließlich
nutzen sie Out of home seit Jahren schon konsequent als Werbeträger
und Informationsmedium. Die Gewista wird die Kulturpassage
Karlsplatz sukzessive erweitern und auch die Medienpalette ergänzen.
"Von interaktiven Terminals zur Ticketbestellung bis hin zu
Klang- und Lichtinseln ist noch vieles vorstellbar. Schließlich
ereignen sich im interaktiven Out of home-Segment laufend
Innovationen, gerade in der Konvergenz von Internet und Außenwerbung."
"Die Kunstpassage soll auch eine Herausforderung für die
Kulturveranstalter selbst sein, hier Kulturwerbung und Kultur per
se perfekt und innovativ zu inszenieren", resümiert KR
Javurek.
Die ersten 4 Wiener Kulturinstitutionen, die den Karlsplatz für
ihre Inszenierungen nutzen sind:
Vereinigte Bühnen
Wien ist Stephansplatz. Wien ist Hofreitschule. Wien ist aber auch
die Karlsplatzpassage. Wohl jeder Wienbesucher spaziert einmal
durch diese U-Bahnpassage, kein Wiener kennt sie nicht.
Diese vielbeschrittene Fläche zu branden und in eine
"Kulturpassage" zu verwandeln, weckte spontane
Begeisterung bei den Vereinigten Bühnen und schnell stand fest,
dass man beim "Kunst-Stationbranding" einer Wiener
U-Bahn-Station dabei sein wollte.
Das gezeigte Sujets ist: WE WILL ROCK YOU, das neue Musical von
Queen und Ben Elton, das in Zusammenarbeit mit der We Will Rock
You GmbH am 24. Jänner 2008 seine Österreichische Erstaufführung
im Raimund Theater erleben wird. Denn Wien ist auch Musical. Und
Wien kann auch rocken!
Albertina
"Wir freuen uns über diese innovative, großzügige Werbefläche
für Kunst und Kultur, und über diese Aufwertung des
unterirdischen Stadtbildes von Wien direkt vor den Toren der
Albertina", so Dr. Klaus Albrecht Schröder von der
Albertina.
"Hochfrequentierte Verkehrs- und Fußgeherknotenpunkte wie
die Karlsplatzpassage bieten uns und allen anderen Institutionen
und Initiativen, die für Kunst und Kultur arbeiten, die besondere
Chance, neue Interessenten, ein neues Publikum für Kunst und
Kultur zu erreichen", so Schröder weiter.
Die Albertina präsentiert sich mit einer Auswahl an Meisterwerken
aus dem Sammlungs- und Ausstellungsprogramm, in Form einer
"Passage entlang von 600 Jahren Kunstgeschichte" - von
Albrecht Dürer über Monet, Picasso bis hin zu Georg Baselitz.
Theater an der Wien
"Oper sehen, hören, staunen! - Theater an der Wien: Die ganz
andere Oper".
Mit diesen Botschaften und ausdrucksvollen Szenenfotos zu den
bevorstehenden Projekten, wie zu Poulencs grandioser Oper "Dialogues
des Carmélites", lädt das 1. Opernhaus der Stadt Wien die
Passanten in die faszinierende Welt der Oper ein.
Die U-Bahnpassage am Karlsplatz ist ein zentraler wichtiger Ort
und in unmittelbarer Nähe des Theater an der Wien. Intendant Roland
Geyer ist es ein großes Anliegen, dass die Oper an der Wien
"unter die Leut' kommt" und auch im Alltag präsent
ist.
"Daher war ich von Beginn an über die Idee und Funktion des
Kulturpassagenprojekts begeistert und freue mich sehr, dass unser
Opernhaus mit attraktiven Sujets dazu beitragen kann, die Passage
zu verschönern".
Wiener Konzerthaus
'Musik, die bewegt' ist der Slogan des Wiener Konzerthauses -
"was würde besser in die belebte Passage einer
U-Bahn-Station passen", meint Bernhard Kerres,
Intendant des Wiener Konzerthauses.
Die speziell für diese neu erschlossene Kulturpassage
entwickelten Sujets des Wiener Konzerthauses bieten den Besuchern
und Bewohnern der Stadt Wien Einblicke in den lebendigen
Konzertbetrieb. Die großzügige Jugendstilarchitektur des Hauses
mit ihrer vornehmen Eleganz strahlt einen offenen Geist aus, der
auch das Konzertprogramm des Wiener Konzerthauses prägt.
"Die Eindrücke aus umjubelten Konzerten sollen einladend
wirken und Neugier wecken - denn im Wiener Konzerthaus wird
Tradition mit Innovation verbunden, und es gibt für jeden etwas
zu entdecken.
Das Konzerthaus versteht sich als ein offenes Haus - offen für
alle, ob sie nun regelmäßig Konzerte besuchen oder ob es Neuland
für sie ist", erklärt Kerres den Gedanken hinter den
Sujets. Gerade um diese einladende Geste zu transportieren sind
die neuen Flächen in der Kulturpassage ideal geeignet.
Im Wiener Konzerthaus finden pro Saison rund 750 Konzerte mit
klassischer Musik, Jazz, World und vielem mehr statt, die von über
500.000 Menschen besucht werden. Alleine rund um den Jahreswechsel
erleben 10.000 Menschen im Konzerthaus Beethovens 9. Symphonie,
Werke von Johann Strauß und seinen Zeitgenossen sowie die legendäre
Große Silvester Schau von Willi Resetarits.
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